#Heeresinspekteur Generalleutnant Christian Freuding gab beim Sicherheitspolitischen Forum der Reservistenkameradschaft Frankfurt einen Ausblick auf die Ertüchtigung der deutschen Landstreitkräfte.
👉 Ausbau und Modernisierung des Heeres seien "keine Erfolgs- aber eine Fortschrittsgeschichte", so Freuding. Das strategische Ziel des Heeres, seine
#Großverbände (Brigaden & Divisionen) geschlossen einsetzen zu können, sei noch nicht erreicht. Dafür fehle es vor allem noch an Flugabwehr und Logistik.
👉 Um im heutigen Kriegsbild bestehen zu können, würde in der künftigen Heeresstruktur jeder Verband (Bataillone & Regimenter) mit Fähigkeiten zur
#Drohnenabwehr und zum
#ElektromagnetischenKampf gerüstet. Für die Durchhaltefähigkeit erhalte jeder Verband eine Reserve- sowie eine Feldersatzkompanie.
👉 Mit dem laufenden personellen Aufwuchs des Heeres zeigte sich General Freuding zufrieden. Laut ihm erfassten die Landstreitkräfte in diesem Jahr 15.500
#Rekruten zur Ausbildung; 3000 mehr als im Jahr davor. Für 2027 würde mit 20.000 Ausbildungsplätzen geplant, so Freuding. "Ich weiß von dreistelligen Verweigerungszahlen im mittleren Bereich. Das ist aus meiner Sicht nicht aufwuchsgefährdend", so der Heeresinspekteur.
👉 Die Ertüchtigung der
#Reserve zeigt sich im fünften Jahre des Ukraine-Krieges noch als dürftig. Laut Freuding sind nur 58 Prozent der Dienstposten der Beorderungsreserve in Heer besetzt. Zum Ausbau der Reserve ist für den Heeresinspekteur vor allem der neue Wehrdienst entscheidend, wie aus Freudings Ausführungen deutlich wurde. "Die passgenaue Beorderung ausscheidender Soldaten ist entscheidend. Die neuen Wehrdienstleistenden müssen am Ende ihrer Dienstzeit wissen, wo sie als Reservist beordert werden", so Freuding.
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