Was man mir so zuschickt:
Ich hab mich kaputtgelacht über diesen Text (anonymer Autor):
Ich bin in einem Alter, in dem das Gesundheitsmanagement zum Extremsport geworden ist.
Wenn ich Zucker esse, schießt der Blutzucker hoch. Wenn ich Salz esse, schießt der Blutdruck hoch. Wenn ich die Preise der Medikamente sehe, schießen beide hoch.
Wenn ich Wasser trinke, muss ich alle fünf Minuten zur Toilette. Wenn ich nicht trinke, dehydriere ich. Ich überlege schon, einen Fernseher ins Bad zu stellen und es als Wohnzimmer umzuwidmen.
Wenn ich esse, nehme ich zu. Wenn ich nicht esse, werde ich schwach. Wenn ich nur Salat esse, werde ich traurig. Und wenn ich traurig bin, esse ich.
Der Arzt hat mir gesagt, ich soll auf meinen Körper hören. Hab ich gemacht: Es ist nur Gejammer. Klingt wie eine Hausbesitzerversammlung.
Wenn ich Sport mache, brauche ich am nächsten Tag Hilfe beim Hinsetzen. Wenn ich keinen mache, brauche ich Hilfe beim Aufstehen. Ich zahle fürs Fitnessstudio, um rauszufinden, welche Art von Leid ich vorziehe.
Wenn ich zu viel schlafe, tun mir die Schultern weh. Wenn ich zu wenig schlafe, werde ich zum Zombie. Wenn ich in einer schlechten Position schlafe, gucke ich drei Tage lang nach links.
Ach ja, ich hab entdeckt, dass man sich sogar beim Schlafen verletzen kann. Früher musste ich vom Fahrrad fallen. Heute reicht es, das falsche Kissen zu wählen.
Wenn ich Kaffee trinke, schlafe ich nicht. Wenn ich keinen trinke, funktioniere ich nicht. Mein Körper ist wie ein altersschwacher Wagen: Er springt nicht an, und wenn er läuft, weiß keiner, was das für ein Geräusch ist.
Morgens wache ich nicht mehr auf… ich erwache wieder zum Leben. Erst öffne ich die Augen, dann checke ich, welche Teile mitgekommen sind. Ich setze mich an die Bettrande und warte, bis das System die Knie erkennt.
Und das Gedächtnis? Ist prima! Ich erinnere mich nur nicht mehr, wo ich es hingelegt habe.
Neulich bin ich in einen Raum gegangen und hab vergessen, was ich machen wollte. Bin zurückgegangen, um mich zu erinnern, und hab vergessen, woher ich gekommen bin. Hab die Gelegenheit genutzt, dass ich eh stand, und bin ins Bad gegangen.
Aber wir müssen das Leben leicht nehmen. Allein zu sein und nicht zu reden, tut nicht gut.
Das hab ich dem Mikrowellenherd und dem Toaster erzählt, während wir Kaffee tranken. Beide waren einverstanden. Der Toaster war sogar so gerührt, dass er das Brot rausgesprungen hat.
Mit der Waschmaschine rede ich nicht mehr: Sie verdreht alles und dreht sich dann im Kreis um dasselbe Thema.
Der Kühlschrank ist kühl, aber ich geb zu, er ist der Einzige, der angeht, wenn er mich sieht.
Das Bügeleisen ist viel zu hitzig. Der Ofen auch. Und der Staubsauger taucht nur auf, um meine Energie zu saugen.
Mein bester Freund ist jetzt das Sofa. Es nimmt mich auf, ohne Fragen zu stellen. Das Problem ist, dass es mich danach nicht mehr loslassen will.
Also lasst uns lachen, solange wir uns an den Witz erinnern!
Was die Lebensphasen angeht, hab ich eine ganz einfache Einteilung übernommen:
Bis 50 macht man Pläne.
Nach 50 macht man Untersuchungen.
Nach 70 vergleicht man die Ergebnisse mit denen der Freunde.
Nach 90 kann man den ganzen Kuchen essen: Wer sich beschweren will, muss erst mal so alt werden!
Und jetzt beende ich das, weil ich aufgestanden bin, um irgendwas zu machen.
Falls jemand weiß, was es war, lasst es mich wissen.