Pro-science skeptic, founder @gwup, co-founder @weplanetint. Honorary President @TDLAssociation, SPD. Säkulare Sozis. Secular Humanist. Views my own.

Rossdorf & Heidelberg, Germany
Mein Buch „Scientific Temper – Eine Verteidigung universellen Denkens“ ist im Alibri-Verlag erschienen: alibri.de/Shop/Produktdetail…
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Bereits über 1.500 SPD-Mitglieder haben unseren Aufruf gegen eine Koalition mit der Linken in #Berlin unterzeichnet und es geht unvermindert weiter. Die Basis hat eine Stimme und sie wird eine Stimme bekommen. Ganz herzlichen Dank für eure klare Haltung, gerade in dieser wichtigen Grundsatzentscheidung 🤝💪 nichtumjedenpreis.berlin/
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Integration ist eine Bringschuld der Zugewanderten. Integration bedeutet, die Werte des Grundgesetzes nicht nur zu akzeptieren, sondern zu verinnerlichen und als Chance zu begreifen. Sie bedeutet auch, die historische Verantwortung Deutschlands anzuerkennen, zu verinnerlichen und mitzutragen. #Integration
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Bericht einer Polizeibeamtin, die während der Ausschreitungen in Frankfurt im Einsatz war. Sie hat einen Migrationshintergrund und den Text für das Institut für Demokratie und Islam e.V. (indemis.org) geschrieben. „Die Vorfälle in Frankfurt in der vergangenen Nacht erschüttern mich zutiefst. Was dort geschehen ist, macht mich nicht nur fassungslos, sondern auch wütend und nachdenklich. Ich sage das ganz bewusst auch als Mensch mit Migrationshintergrund und als Polizeibeamtin. Ich habe in meinem Beruf eigene Erfahrungen gesammelt, Dinge erlebt und Entwicklungen wahrgenommen, die mich geprägt haben. Ich weiß, was es bedeutet, wenn Grenzen überschritten werden, wenn Respekt vor anderen Menschen und vor unserer Rechtsordnung verloren geht und wenn diejenigen, die für Sicherheit sorgen, mit den Konsequenzen solchen Verhaltens konfrontiert werden. Gerade deshalb ist es mir wichtig, eines klarzustellen: Herkunft darf niemals eine Entschuldigung für Gewalt, Respektlosigkeit oder kriminelles Verhalten sein. Wer in diesem Land lebt, muss die Gesetze, unsere Werte und das gesellschaftliche Zusammenleben respektieren. Das gilt für jeden – unabhängig von Herkunft oder Pass. Ich erwarte von der Politik, dass sie nicht bei Betroffenheitsbekundungen und Ankündigungen stehen bleibt. Es braucht konsequente Maßnahmen und spürbare Konsequenzen für diejenigen, die solche Taten begehen. Bei schweren Straftaten muss auch geprüft werden, welche aufenthalts- und staatsangehörigkeitsrechtlichen Konsequenzen rechtlich möglich sind. Genauso erwarte ich eine klare Haltung von Menschen mit Migrationshintergrund, von Vereinen, Organisationen und Verbänden. Schweigen darf nicht die Antwort sein. Wir müssen sichtbar werden, uns klar positionieren und unmissverständlich deutlich machen, dass wir ein solches Verhalten ablehnen. Ich wünsche mir, dass Menschen gemeinsam auf die Straße gehen, Haltung zeigen und öffentlich gegen Gewalt, Respektlosigkeit und jede Form von Kriminalität eintreten. Gerade diejenigen, die sich für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben einsetzen, dürfen solche Vorfälle nicht anderen überlassen. Wir müssen deutlich machen, dass diese Täter nicht für Millionen Menschen mit Migrationsgeschichte sprechen und dass wir uns von solchen Taten ausdrücklich distanzieren. Integration bedeutet nicht nur, Rechte zu haben. Sie bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen, Regeln zu akzeptieren und Teil dieser Gesellschaft sein zu wollen. Ich habe einen Migrationshintergrund, ich bin Polizeibeamtin und ich stehe zu diesem Land, seinen Werten, seiner Rechtsordnung und seinem gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ich spreche nicht nur aus persönlicher Betroffenheit, sondern auch aus beruflicher Erfahrung. Und genau deshalb erwarte ich Konsequenz, klare Worte und eine unmissverständliche Haltung – von der Politik, von unseren Institutionen und von uns allen.“ #Migration, #Integration, #Frankfurt, #Gewalt, #Polizei
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Auf meinem Blog erläutert @davidstadelmann fünf Gründe, warum das Klimaproblem für Politiker und Lobbyisten gerade deshalb so attraktiv ist, weil es mit Lösungen kaum voran geht: axelbojanowski.substack.com/…
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Grüne und EE-Branche „haben es satt“.
Replying to @BadumLisa
Sie haben es satt?! Sie haben doch unsere Energieversorgung der Zukunft eigenhändig kaputtgeschlagen. Ohne die 🇩🇪 Kernenergie stehen die Erneuerbaren nun schlecht da. Deutschland stabil auf den letzten Plätzen, was CO2-Ausstoß angeht, aber führend bei den hohen Strompreisen.
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Wie progressive Bewegungen ins Reaktionäre kippen ⤯ Anmerkungen zur postkolonialen Linken von Holger Marcks (@holger_marcks) auf 𝘛𝘩𝘦 𝘚𝘰𝘤𝘪𝘢𝘭 𝘙𝘦𝘱𝘶𝘣𝘭𝘪𝘤: ♞ socialrepublic.de/p/postkolo…
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Replying to @BadumLisa
Sie haben es satt?! Sie haben doch unsere Energieversorgung der Zukunft eigenhändig kaputtgeschlagen. Ohne die 🇩🇪 Kernenergie stehen die Erneuerbaren nun schlecht da. Deutschland stabil auf den letzten Plätzen, was CO2-Ausstoß angeht, aber führend bei den hohen Strompreisen.
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SPD-Mitglieder starten einen bundesweiten Aufruf zur Regierungsbildung in Berlin. Wir sagen: Nein zu dieser Koalition! Das Vorgehen in Berlin hat Auswirkungen auf die ganze SPD. Es ist schlichtweg eine Grundsatzentscheidung. Hier geht es zum Text und zur Unterschrift für SPD-Mitglieder: nichtumjedenpreis.berlin/
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Wir sagen NEIN zu einer Koalition mit der Linkspartei in #Berlin. Du bist SPD Mitglied und lehnst eine Koalition mit der Linkspartei ab? Dann unterschreibe diesen Brief. #NichtumjedenPreis
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Während sich die @heuteshow über die Dunkelflaute als Schreckgespenst der bösen Energiewende-Verhinderer mokierte, waren mit 6,5 GW genau 3% der in 🇩🇪 installierten EE-Leistung am Netz. Das waren rund 13% der benötigten Last von 51 GW. Der Rest ist Geschichte: er war fossil.
Die Pointe sitzt. Die Recherche bleibt auf der Strecke. Am Freitag, dem 30. Oktober, zwischen 22:30 und 23:00 Uhr machte sich Oliver Welke in der „heute-show“ über Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und Dunkelflauten lustig. Das Publikum lachte. Doch ein Versorgungsproblem verschwindet nicht durch Gelächter. Eine Dunkelflaute bedeutet gleichzeitig wenig Wind und geringe Sonneneinstrahlung. Windkraft und Photovoltaik liefern dann wenig Strom. Vollständige Windstille oder völlige Dunkelheit sind nicht erforderlich. Solche Phasen können mehrere Tage dauern und treten vor allem im Winter auf. Die Stromdaten während der Sendung: Rund 204 Gigawatt installierte Wind- und Solarleistung lieferten durchschnittlich 6,5 Gigawatt, somit rund 3 Prozent der installierten Leistung. Braun- und Steinkohle sowie Erdgas lieferten zusammen über 30 Gigawatt. Hinzu kamen weitere Erzeuger und Nettoimporte um 51 Gigawatt Bedarf zu decken. Auch sämtliche heute vorhandenen Batterie- und Pumpspeicher Deutschlands könnten diese Erzeugungslücke allein nicht über mehrere Tage schließen. Selbst vollständig geladen reicht ihr Energieinhalt rechnerisch nur für wenige Stunden. Hier hätte die Recherche beginnen müssen: Was hält die Versorgung aufrecht, während über Dunkelflauten gelacht wird? Was ersetzt fossile Kraftwerke künftig zuverlässig und fossilarm? Stattdessen bleibt der Eindruck: Wer auf das Problem hinweist, wird zur Pointe. Redaktionell bequem, sachlich dürftig. Dass das Licht anbleibt, widerlegt keine Dunkelflaute. Es zeigt, dass andere Quellen einspringen. Herr Welke, Applaus ist keine gesicherte Leistung! #dunkelflaute #speicher #gesicherte #leistung #stromimport #ChangeAtG #humor #satire #fossil #co2emisssionen @peter_simone @DUH_4E @BMWE_ @heuteshow @BadumLisa
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Die größten geeigneten Flächen für ein Endlager liegen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Also wohl Steinsalz. Da hätte man gleich bei Gorleben bleiben können und hätte Milliarden und Jahrzehnte gespart.... spiegel.de/wissenschaft/tech…
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„Niemand, der bei Verstand ist, baut heute noch Kernkraftwerke“, sagt Harald Lesch in der @welt. 7 von 9 deutschen Nachbarländern sehen das anders. Eines davon ist die Schweiz: Im Februar 2027 stimmt sie über die Aufhebung des Neubauverbots ab. Gemeinsam mit dem @anthrop_inst habe ich für @WeplanetDACH einen Faktencheck dazu geschrieben und das Wichtigste auf meinem Substack zusammengefasst: Wir sagen "JA!" Die Schweiz stimmt ab – Deutschland schaut zu namuench.substack.com/p/die-…
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Call for Papers: #SkepKon2027! KI, Polarisierung, Fake News, Esoterik: Welches Thema bringst Du mit? Gesucht: Vorträge, Workshops, Panels & Creator-Gespräche. 28.–30. Mai · Regensburg Einreichen bis 13.12.2026: gwup.org/skepkon/
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Es ist eine Angewohnheit von autoritäten Persönlichkeiten, Menschen für geisteskrank zu erklären, wenn diese Dinge tun, die der Autoritäre nicht will. Harald Lesch macht das seit Jahren. Keine Aussage über Kernenergie ohne sein anzügliches HöHöHö, wie blöd die Befürworter seien.
Harald Lesch findet das unvernünftig: 🌍 39 Staaten wollen für den Klimaschutz die weltweite Kernkraftkapazität verdreifachen. Der Weltklimarat beschreibt in seinem Sonderbericht erfolgreiche Szenarien, in denen die Kernkraft auf ein Mehrfaches wächst. ⚛️ Die 39 Staaten auf der Karte in grün-blau: Armenien, Belgien, Brasilien, Bulgarien, China, El Salvador, Finnland, Frankreich, Ghana, Italien, Jamaika, Japan, Kanada, Kasachstan, Kenia, Kosovo, Kroatien, Marokko, Moldau, Mongolei, Niederlande, Nigeria, Polen, Rumänien, Ruanda, Schweden, Senegal, Slowakei, Slowenien, Südafrika, Südkorea, Togo, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich und USA. ⚛️ Hinzu kommen elf Staaten, die die Erklärung nicht unterstützen, aber Kernkraftwerke betreiben oder bauen, auf der Karte lila: Ägypten, Argentinien, Bangladesch, Belarus, Indien, Iran, Mexiko, Pakistan, Russland, Schweiz und Spanien. Die zusätzlichen Bauländer sind auf der Karte violett markiert. ⚛️
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RT @IsraelIDFend: If you support Palestine and keep screaming “genocide” after watching this video, there’s no fixing your level of hate an…
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Ich bin es inzwischen leid, dieses fossile Brennelement Lesch zum n-ten Mal fachlich widerlegen zu müssen. Er ist es einfach nicht mehr wert, da konstant lernresistent.
Lesch, lieber @HarksenNiels, ist der Philosophenkönig der ökologischen Idiokratie. Seine Sottisen über Kernkraftwerke sind seit 15 Jahren dieselben, nur noch er selbst lacht über seine eigenen Wirtze, und der ganze Mist funktioniert nur noch in Deutschland.
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Lesch, lieber @HarksenNiels, ist der Philosophenkönig der ökologischen Idiokratie. Seine Sottisen über Kernkraftwerke sind seit 15 Jahren dieselben, nur noch er selbst lacht über seine eigenen Wirtze, und der ganze Mist funktioniert nur noch in Deutschland.
An diesem Interview sind gleich zwei Dinge traurig: 1) Ausgerechnet ein Physiker erzählt Unsinn über Kernkraft. 2) Es zeigt, wie die deutsche Öffentlichkeit bei Zukunftstrends Experten zuhört, die diese (ob nun Kernkraft oder KI) nur mit spitzen Fingern anfassen, während Leuten mit Kontakt zur Praxis in den Bereichen selbst erst mal misstraut wird, und in der feinen Gesellschaft (ÖRR etc.) sind sie schon rein quantitativ ohnehin unterrepräsentiert. Zu den Aussagen von Harald Lesch: »Niemand, der bei Verstand ist, baut heute noch Kernkraftwerke – außer Staaten, die sie für die Plutoniumproduktion für Atombomben brauchen.« Völliger Unsinn, weil Staaten ohne Atomwaffenprogramm Kernkraftwerke bauen und Atomwaffen-Staaten über genug Plutonium oder spezielle Produktionsreaktoren dafür verfügen. Die Behauptung von Harald Lesch ist eine typische Lüge der Anti-Atomkraft-Bewegung, mit der die Kernkraft diskreditiert werden soll. »Die Franzosen denken über neue Kernkraftwerke nach, und in der Schweiz gibt es dieselbe Diskussion. Kernkraftwerke aber sind eine völlig veraltete Technologie, die machen im Grunde nur Wasser heiß. Leider sagen uns die Klimaprojektionen, dass wir in Zukunft mit Wasser viel sorgfältiger umgehen müssen. Es wird auch in Europa knapp.« Kernkraftwerke können ohne nennenswerte externe Kühlwasserzufuhr betrieben werden, wenn das technisch gewünscht ist. Das gilt übrigens auch für Rechenzentren. Man kann sogar Kernkraftwerke bauen, die für keinen ihrer Kühlkreisläufe überhaupt Wasser benötigen.
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Die Lösung für die scheiternde Energiewende: keine Energie verbrauchen! Zugegeben: auch nicht viel dümmer als Wasserstoff-Importe
Steppat vs. Lesch ... wer von uns beiden nicht bei Verstand ist – und warum es diesmal der Professor sein könnte Es hat eine gewisse Ironie, mit welcher thermodynamischen Effizienz Harald Lesch im Video die Energiekrise wegerklärt. Sein physikalischer Geniestreich für den Winter: Energie einfach „nicht verbrauchen“. Das klingt fantastisch. Wenn man eine Dienstleistung oder ein Produkt nicht nutzt, spart man Geld und Ressourcen. Auf diese ökonomische Banalität muss man erst einmal kommen, während die Industrie um bezahlbare Strompreise bangt. Ich sitze fassungslos vor dem Bildschirm und bewundere den Gestus des säkularen Chef-Exorzisten der Energiekrise. Warum bezahlen wir eigentlich Ökonomen, wenn die Antwort auf die Existenzfragen unserer Industrie die Komplexität eines Glückskeks-Spruches besitzt? Das ist die Erhebung des Mangels zum Lifestyle: Wenn mir im Winter die Finger am Schreibtisch abfrieren, friere ich nicht aus Not – nein, ich bade im reinen Gewissen der Verweigerung, während mein Kaffee im Becher langsam zu Speiseeis erstarrt. Drei Jahre nach diesem Auftritt von 2023 zeigt sich: Harald Leschs eigene Lernkurve gleicht dem Heimwerker mit dem IKEA-Regal. Er ignoriert die physikalische Anleitung des Industrielands, baut die argumentative Rückwand falsch herum ein, flucht lautstark über die Kernkraft-Konstrukteure der Konkurrenz und versucht am Ende verzweifelt, die fehlenden Gigawattstunden mit dem moralischen Hammer zu versenken. Er weigert sich einfach beharrlich, den Bauplan der wirtschaftlichen Realität zu lesen. Leschs Forderung, jede nicht verbrauchte Kilowattstunde als „gute“ Kilowattstunde zu feiern, ist wohl die neue ZDF Pädagogik. Ein modernes Industrieland funktioniert nicht wie eine chronisch klamme Studenten-WG, in der man kollektiv im dicken Wollpullover zusammensitzt, sich gegenseitig fürs Steckerziehen lobt und den Mangel als gelebte Solidarität feiert. Nun schießt er im aktuellen #Welt - Interview erneut verbal gegen die Kernkraft nach. Verzicht als primäres Energiekonzept zu verkaufen, ignoriert jedoch den unumstößlichen Erhaltungssatz der Ökonomie. Ohne grundlastfähige Kraftwerke wandert die Industrie ab – völlig egal, wie kreativ wir den Mangel sprachlich verpacken. Wenn die Deindustrialisierung das unvermeidliche Ergebnis wohlfeiler Ratschläge ist, erübrigt sich jeder Ringrichter. Ich überlasse das finale Urteil Ihnen: Wer von uns beiden ist hier wirklich nicht bei Verstand – und warum könnte die Wahl dieses Mal so verdammt leicht auf den Professor fallen? #SteppatRiehle (Sie entscheiden, wer dazu verdonnert wird, einen Tag lang auf dem Fahrrad Gratis-Strom zu produzieren, ... ohne dabei zu atmen ...)
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An diesem Interview sind gleich zwei Dinge traurig: 1) Ausgerechnet ein Physiker erzählt Unsinn über Kernkraft. 2) Es zeigt, wie die deutsche Öffentlichkeit bei Zukunftstrends Experten zuhört, die diese (ob nun Kernkraft oder KI) nur mit spitzen Fingern anfassen, während Leuten mit Kontakt zur Praxis in den Bereichen selbst erst mal misstraut wird, und in der feinen Gesellschaft (ÖRR etc.) sind sie schon rein quantitativ ohnehin unterrepräsentiert. Zu den Aussagen von Harald Lesch: »Niemand, der bei Verstand ist, baut heute noch Kernkraftwerke – außer Staaten, die sie für die Plutoniumproduktion für Atombomben brauchen.« Völliger Unsinn, weil Staaten ohne Atomwaffenprogramm Kernkraftwerke bauen und Atomwaffen-Staaten über genug Plutonium oder spezielle Produktionsreaktoren dafür verfügen. Die Behauptung von Harald Lesch ist eine typische Lüge der Anti-Atomkraft-Bewegung, mit der die Kernkraft diskreditiert werden soll. »Die Franzosen denken über neue Kernkraftwerke nach, und in der Schweiz gibt es dieselbe Diskussion. Kernkraftwerke aber sind eine völlig veraltete Technologie, die machen im Grunde nur Wasser heiß. Leider sagen uns die Klimaprojektionen, dass wir in Zukunft mit Wasser viel sorgfältiger umgehen müssen. Es wird auch in Europa knapp.« Kernkraftwerke können ohne nennenswerte externe Kühlwasserzufuhr betrieben werden, wenn das technisch gewünscht ist. Das gilt übrigens auch für Rechenzentren. Man kann sogar Kernkraftwerke bauen, die für keinen ihrer Kühlkreisläufe überhaupt Wasser benötigen.
„Niemand, der bei Verstand ist, baut heute noch Kernkraftwerke“ to.welt.de/H844ttA
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