Was in der Anhörung gesagt wurde:
- Das BMF will Krypto aus §23 (Haltefrist) in §20 verschieben. Dann gilt die Abgeltungssteuer, und die steuerfreie Haltefrist nach 1 Jahr fällt weg.
- Als Begründung nennt das BMF: Krypto werde über Börsen und Banken gehandelt wie eine Kapitalanlage. Österreich habe das schon vor vier Jahren so gemacht.
- Nicole argumentiert: Bitcoin hat keinen Emittenten und gleicht eher Gold als einer Aktie. Die USA trennen zwischen Commodities und Securities, Deutschland nicht.
- Bei Bitcoin gibt es weder eine Firmenbeteiligung noch einen Schuldner. Krypto passe deshalb nicht zu den Kapitaleinkünften. Wer es trotzdem verschiebt, müsse erklären, warum Gold bleibt.
- Das BMF bestätigt: Verbände haben auch eine Ausweitung “Richtung Gold” vorgeschlagen, das wird mitgenommen.
- Die Zahlen gehen weit auseinander: Das BMF erwartet 160 Mio. € im ersten Jahr und 350 Mio. € ab 2031. Die Grünen rechnen mit 5 Mrd. €, die Frankfurt School mit bis zu 12 Mrd. €.
- Die🟢Grünen wollen Krypto in §23 lassen, dort aber die Haltefrist streichen.
- Die🔴Linke kritisiert, dass auch Memecoins und Monero steuerlich bevorzugt werden.
Antwort darauf: Laut Chainalysis lag der illegale Anteil am Kryptovolumen 2025 unter 1 %. Davon entfielen nur 8 % auf Bitcoin, der Großteil auf Stablecoins.